Kanzlei Louis und Michaelis hat seit 2005 weit über 10.000 Ermittlungsverfahren und Strafverfahren in ganz Deutschland verteidigt. Nachstehend finden Sie einige der Prozesse, die uns besonders gut im Gedächtnis geblieben sind. Wir freuen uns darauf, Sie mit unserer Erfahrung und Herzblut, welches wir in jede Verteidigung schütten, in Ihrem Verfahren zu verteidigen. Im Strafrecht sollten Sie sich durch eine Kanzlei verteidigen lassen, die nachweisbar Erfahrung und Erfolg hat.

„Wolf of Düsseldorf“

Landgericht Düsseldorf

Wirtschaftsstrafverfahren

Heute fand eine Wirtschafstrafsache nach 10 Hauptverhandlungstagen ihr Ende. Bewährung nach einem harten Kampf! Die Angeklagten hatten im großen Stil inexistente Aktien „Oil & Sand“ verkauft. Ein Schaden in Höhe von 3 Millionen Euro entstand alleine mit dieser Aktie. Rechtsanwalt Clemens Louis und Rechtsanwalt Ali Al-Rashid verteidigten im Duo einen der 9 Angeklagten. Am Ende gab es für unseren Mandanten die niedrigste Strafe im gesamten Verfahren – ausgesetzt zur Bewährung! Höchste Strafe: knapp 8 Jahre.

 

Eine DNA Spur führt nicht immer zwingend zu einer Verurteilung

Landgericht Essen

Freispruch im Strafprozess wegen schweren Raubes Landgericht Essen

Der Mandant war angeklagt, im Jahre 2009 eine Essener Bäckereifiliale überfallen zu haben. Er bzw. sein Mittäter sollen während des Überfalls eine Pistole mitsichgeführt haben. Aufgrund eines anonymen Anrufs gut 6 Jahre nach der Tat und eines DNA Treffers musste sich der Mandant im Januar 2019 vor dem Landgericht Essen wegen schweren Raubes verantworten. In dem Indizienprozess wurde der bestreitende Mandant, verteidigt durch Rechtsanwältin Heike Michaelis, nach 2 Prozesstagen freigesprochen.

 

Mord eines Studenten an seiner Mutter in Essen – Kupferdreh

Landgericht Essen

Nebenklage in Mordprozess

Ein Student töte seine Mutter heimtückisch und verletze seinen Bruder dabei nicht unerheblich. Die Motive der Tat blieben im Dunklen. Nach einer langen und intensiven Beweisaufnahme durch das Schwurgericht wurde der Student zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Rechtsanwalt Clemens Louis vertrat die Nebenklage im vorbenannten Verfahren.

 

Prozess um die sogenannte „Pfarrhaus-Bande“

Landgericht Bochum

bandenmäßiger Einbruchsdiebstahl

Im Prozess um die sogenannte „Pfarrhaus-Bande“ am Landgericht Bochum, verteidigt Rechtsanwältin Heike Michaelis einen Hauptangeklagten. Wegen bandenmäßigem Einbruchsdiebstahl in mindestens 30 Fällen, räuberischem Diebstahl und anderen Delikten müssen sich  drei Angeklagte vor dem Landgericht Bochum verantworten. Die Angeklagten sollen unter anderem mehrfach in Pfarrhäuser eingebrochen sein. Es sind über 30 Hauptverhandlungstage angesetzt.

 

bandenmäßiges Handeltreiben mit nicht geringen Mengen an BtM

Landgericht Ansbach

Millionenumsatz mit psychoaktiven Stoffen im Internet – 244 Kg

Der Mandant soll, als Mitglied eines Bande, an dem Verkauf von mehr als 422 kg Drogen (BtM und neue psychoaktive Stoffe) über Web – Shops im Internet beteiligt gewesen zu sein. Hierbei soll die Bande ca. 1 Millionen Euro aus den Verkäufen generiert haben. Die Kräutermischungen und E – Liquids, Fake Haschisch wurden durch die Bande selbst hergestellt, die Zutaten der psychoaktiven Stoffe bzw. Legal – Highs (MDMB – CHMICA oder AB – CHMINACA und 5F-MDMB-PICA oder 5F-PB-22 u.a.) wurden aus den Niederlanden bezogen. Die Staatsanwaltschaft avisierte eine Haftstrafe zwischen 7 ½ und 8 ½ Jahren für unseren Mandanten, einem der 6 Angeklagten vor dem Landgericht Ansbach. Für den Mandanten endete das Verfahren mit einer Therapieauflage in Höhe von 2 Jahren.

 

exhibitionistische Handlungen

Landgericht Wuppertal

Ein Ritt durch alle Instanzen führte zur Bewährung

Angeklagt war der Mandant, der unter einschlägiger laufender Bewährung und einer ganzen Latte an Vorstrafen stand, wegen zweifacher exhibitionistischer Handlungen und Sachbeschädigung. Das Amtsgericht stellte bereits eine der Taten nach einer streitigen Verhandlung ein, aber verurteilte den Mandanten zu einer vollstreckbaren Freiheitsstrafe. Vor dem Landgericht Wuppertal forderte die Verteidigung (leider erfolglos) Bewährung, aber der Richter ließ sich nicht erweichen. Erst auf Revision der Verteidigung wurde das Urteil durch das Oberlandesgericht aufgehoben und zur neuen Verhandlung zurückverwiesen. Das OLG rügte, dass das Landgericht in den Urteilsgründen nicht die Therapiebemühungen im Sinne des Gesetzes (183 III StGB) berücksichtigt hatte. Das Landgericht Wuppertal urteilte sodann die ersehnte Bewährung aus, wobei der Kampf für diese ca. 5 Jahren lang dauerte.

 

Versuchter Mord

Landgericht Essen 

Amokfahrt in Essen und Bottrop: Angeklagter verletzt 14 Menschen mit seinem Fahrzeug.

Dem Amokfahrer wurde zu Last gelegt, im schuldunfähigen Zustand bewusst – in Tötungsabsicht – versucht zu haben, heimtückisch Menschen mit seinem Fahrzeug zu überfahren. Vor dem Landgericht Essen wurden 2 der Opfer durch Kanzlei Louis und Michaelis im Wege der Nebenklage vertreten, die Ziel dieses Anschlags Silvester 2018 / 2019 waren. Vor dem Landgericht Essen legte der Angeklagte, der unter einer paranoiden Schizophrenie zum Tatzeitpunkt litt, ein vollumfängliches Geständnis ab.

 

Versuchter Mord

Landgericht Kleve

Angeklagter sticht in Mordabsicht sein Opfer in den Rücken

Der Angeklagte wurde durch das Landgericht Kleve zu 6 Jahren Freiheitsstrafe u.a. wegen versuchten Mord zum Nachteil unseres Mandanten verurteilt, da dieser, laut Urteil, in Tötungsabsicht und heimtückisch unseren Mandanten mit einem Messer in den Rücken stach. Nur durch beherztes Einschreiten eines Familienmitglieds und einer Notoperation konnte das Leben unseres Mandanten gerettet werden. Hintergrund des Angriffs auf unseren Mandanten war, dass dieser durch die Tochter des Angeklagten beschuldigt wurde, diese sexuell missbraucht zu haben, was vehement bestritten wurde.

 

Unerlaubte Einfuhr von BtM in nicht geringer Menge

Landgericht Kleve

Trotz 3 Kilo Einfuhr von Marihuana aus den Niederlanden: Bewährungsstrafe!

Zu einer Freiheitsstrafe in Höhe von 2 Jahren, mit Strafaussetzung zu Bewährung, wurde unser Mandant durch das Landgericht Kleve wegen Einfuhr von 3 Kilo Cannabis mit einer Wirkstoffmenge von 362 Gramm THC verurteilt. Die Staatsanwaltschaft wollte den Mandanten in Haft sehen und beantragte bereits vor dem Amtsgericht eine Freiheitsstrafe in Höhe von 3 Jahren für den Einfuhrschmuggel aus den Niederlanden. Das Landgericht Kleve bestätigte das Urteil des Amtsgerichts Kleve und somit blieb dem Mandanten eine Verbüßung der Strafe erspart.

 

Vergewaltigung

Amts- und Landgericht Essen

Nichtzulassung einer Anklage wegen Vergewaltigung

5 Vergewaltigungen und weitere Vorwürfe (Beleidigung, Bedrohung) wurde unserem Mandanten durch die Staatsanwaltschaft Essen zur Last gelegt. Das Amtsgericht – Jugendschöffengericht – ließ die Anklage bezüglich dem Vorwurf der Vergewaltigungen nicht zu, da Zweifel an den Angaben der Zeugin bestanden. Somit wurde am Ende der Mandant lediglich zu einer Zahlung einer Geldsumme an die Zeugin verurteilt, da noch eine Beleidigung zu ihrem Nachteil verblieb. Zunächst hatte hierfür das Amtsgericht in Essen 3 Wochen Dauerarrest im Wege der Verurteilung vorgesehen, aber auf Berufung der Verteidigung wurde der Mandant lediglich zur Zahlung von einigen Hundert Euro verurteilt. Anderenfalls hätte eine Verurteilung, wie angeklagt, zu einer langjährigen Jugendstrafe geführt.

 

Vergewaltigung

Schöffengericht Ahlen

Freispruch für den Angeklagten nach falscher Verdächtigung.

Angeklagt war der Mandant der Vergewaltigung, da die Zeugin die Behauptung aufstellte, er habe sie vergewaltigt und die Tat hierbei gefilmt. Sie habe, da sie unter dem Einfluss von Drogen stand, sich nicht zur Wehr setzen können und der Angeklagte habe ihre Hilf- und Wehrlosigkeit ausgenutzt. Diese Aussage wiederholte die Zeugin jedoch nicht mehr im Rahmen des Gerichtsverfahrens als die Verteidigung dem Gericht das Video, welches es tatsächlich gab, in voller Länge präsentierte. Das Video widerlegte die bei der Polizei aufgestellten Behauptungen. Freispruch des Angeklagten wegen Vergewaltigung und eine Einstellung gegen Auflage wegen des heimlich angefertigten Videos, welches den Angeklagten – anders kann man es nicht ausdrücken – vor einer eventuellen Haftstrafe bewahrte.

 

Verabredung zu einem Verbrechen / Besitz kinderpornographischer Schriften

Schöffengericht Münster

Bestellung eines Kindes zwecks Missbrauchs im Darknet

Zu einer Bewährungsstrafe wurde der Angeklagte verurteilt, der versuchte, ein Kind zum Zwecke des Missbrauchs im Darknet zu kaufen. Was dieser nicht wusste: Er chattet derzeit mit einem Beamten des LKA NRW über den Ankauf… Anstatt die Kontaktperson zur Anbahnung des schweren sexuellen Missbrauchs an Kindern zu treffen, klickten die Handschellen und der Mandant wurde zunächst in Untersuchungshaft genommen und später – auf Antrag der Verteidigung hin – der Haft verschont. Bei der Hausdurchsuchung fanden die Beamten noch eine nicht unerhebliche Menge an kinderpornographischen Dateien. Der nicht vorbestrafte Mandant, der sich mittlerweile in Therapie begeben hatte, konnte den Gerichtsaal als freier Mann verlassen.

 

schwerer Raub und gefährliche Körperverletzung

Landgericht Duisburg

Bewährung für die 4 Räuber

4 Angeklagte hatten sich vor dem Landgericht in Duisburg wegen u.a. schweren Raubs zu verantworten. Ein schwerer Vorwurf. Der vom Gesetzgeber vorgesehene Strafrahmen beträgt 5 – 15 Jahre. Sie sollen gemeinsam einen Landsmann erheblich unter Benutzung von einem oder mehreren Gegenständen verletzt haben, um ihm sein Handy „abzuziehen“. In der Verhandlung stellte sich sodann heraus, dass der Geschädigte nicht sonderlich interessiert war, der Verhandlung beizuwohnen. Hintergrund dieses Verhaltens war, so die Angeklagten, dass dieser der Schwester einer der Angeklagten nachgestellt habe und Sinn und Zweck der Auseinandersetzung der Zerstörung des Mobilfunktelefons diente, mit dem er Aufnahmen der Schwester gemacht hatte. Nach einem Rechtsgespräch und Nachgeben der Staatsanwaltschaft, einigte sich man darauf, dass kein schwerer Raub vorlag und erkannte lediglich auf eine kurze Bewährung in Hinblick auf die gefährliche Körperverletzung. Ende gut, alles gut.

 

unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

Amtsgericht Tiergarten

Geldstrafen für die Angeklagten

In einer Berliner 3er WG konnten in 2 Schlafzimmern der Bewohner geringe Mengen Marihuana und Amphetamin aufgefunden werden. Im Gefrierschrank der WG lag jedoch der „dicke Hund“, eine nicht geringe Menge an Amphetamin. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage zum Schöffengericht wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (Mindestfreiheitsstrafe 1 Jahr). Die zwei Angeklagten räumten den Besitz der Betäubungsmittel, die man in ihren jeweiligen WG-Zimmern fand ein. Weitere Angaben, insbesondere zum Fund im Gefrierschrank machten sie nicht. Nach Durchführung der Beweisaufnahme wurden diese zu geringen Geldstrafen wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln verurteilt. Eine Verurteilung hinsichtlich des „dicken Hundes“ erfolgte nicht.

Freispruch bei 45 Kilo Marihuana

Landgericht Kempten im Allgäu: Unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

Freispruch statt 4 1/2 Jahr Gefängnis. Seit 2013 versuchte die Justiz in Kempten im Allgäu den Mandanten wegen Handeltreiben mit ca. 45 Kilo Marihuana zunächst zu 4 1/2 Jahren, dann im zweiten Anlauf zu 3 Jahren Haft zu verurteilen. Beide Urteile hat der Bundesgerichtshof auf Antrag der Verteidigung hin aufgehoben und endlich wurde der Mandant freigesprochen. Angeklagt war, dass der Mandant sich durch eine Gruppierung aus NRW Pakete mit Drogen per Post nach Bayern hat schicken lassen.

2 Jahre auf Bewährung für Handeltreiben mit 3 ½ Kilo Heroin

Landgericht Dortmund: Handeltreiben mit nicht geringen  Mengen an Heroin

Der Angeklagten wurde zur Last gelegt, mit insgesamt mehr als 3 Kilogramm Heroin Handel getrieben zu haben. Das Heroin wurde aus Holland nach Deutschland geschmuggelt und sodann von der Mandantin in Empfang genommen um dieses sodann zu einem weiteren Händler zu fahren. Nach einem sehr intensiven Prozess entschied das Landgericht, die Mandantin nicht zu einer mehrjährigen Haftstrafe zu verurteilen, sondern ihr die Chance einer Bewährung zu geben.

1 Tonne Drogen verkauft?

Landgericht Münster – bandenmäßiges Handeltreiben mit BtM

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, im Wege des Postversandes, weltweit – als Mitglied einer Bande – Drogen im dreistelligen Kilobereich vertrieben zu haben. Auf Marktplätzen des Darknets sollen Amphetamin, MDMA, XTC, Kokain, Marihuana u.a. Drogen zum Kauf angeboten worden sein, welche durch Kunden im Wege der Kryptowährung „Bitcoins“ bezahlt worden sein sollen. Die Drogen sollen aus den Niederlanden nach Deutschland eingeschmuggelt worden sein und durch Verpacker im Münsterland portioniert, versandfertig verpackt und in Briefkästen in Nordrhein-Westfalen eingelegt worden sein. Es sollen täglich 300 Briefe mit Drogen weltweit versendet worden sein. 105 Kilo Amphetamin, 51 Kilo MDMA, 1,1 Kilo 2C-B, 3,8 Kilo Marihuana und 73g Kokain konnten sichergestellt werden.

 

100.000 Kinderpornos: Bewährung in Bitburg

Schöffengericht Bitburg / Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie

Dem Angeklagten wurde zur Last gelegt, 100.000 kinderpornographische Schriften besessen zu haben. Nach einer sehr intensiven Verhandlung mit hohem lokalem Interesse, wurde der Klient lediglich zu einer Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt werden konnte, verurteilt. Damit folgte das Gericht den Vorstellungen der Verteidigung.

 

6 Kilo Handeltreiben mit Haschisch: Freispruch in beiden Instanzen

Schöffengericht Wiesbaden und Landgericht Wiesbaden / Handeltreiben mit nicht geringen Mengen Haschisch

Angeklagt war der vorbelastete Mandant wegen Handeltreibens mit ca. 6 Kilo an Drogen. Er wurde belastet durch den Verkäufer bzw. Kurier der Drogen, wobei die Stellung dieses „Zeugen“ nicht deutlich wurde. Aufgrund des erheblichen Widerstandes der Verteidigung und intensiven Befragung des Zeugen, wurde der Mandant – statt der geforderten 3 ½ Haft durch die Staatsanwaltschaft, durch das Amtsgericht Wiesbaden freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft – motiviert – den Mandanten zu inhaftieren, ging in Berufung. In der Berufungsverhandlung wurde der Mandant ebenfalls freigesprochen und die Berufung der Staatsanwaltschaft verworfen. Die Zweifel an den Angaben des Zeugen konnten nicht ausgeräumt werden.

 

250 Kilo Haschisch – Platten in Holz eingearbeitet und von Spanien nach Deutschland geschmuggelt?

Landgericht Duisburg – bandenmäßige Einfuhr und bandenmäßiges Handeltreiben mit BtM in nicht geringen Menge.

Angeklagt war der Mandant, aus Spanien heraus knapp eine Viertel Tonne an Drogen in Holz verarbeitet und als Mitglied einer Bande aus Spanien nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Die Drogen als Konstrukteur für den Transport in Holz eingearbeitet.

 

Säugling nach der Geburt getötet: Jugendstrafe auf Bewährung

Landgericht Bochum / Totschlag

Der Angeklagten wurde zur Last gelegt, ihren Säugling unmittelbar nach der heimlichen Geburt getötet zu haben. In einem sehr intensiven Prozess um die Kindestötung des Säuglings wurde die junge Mutter zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

 

10 Kilogramm Marihuana Verkauf? Freispruch für den Angeklagten

Landgericht Schweinfurt

Dem Angeklagten, der bereits in einer anderen BtM – Sache 4 Jahre Freiheisstrafe verbüßt, wurde zur Last gelegt, weitere 10 Kilogramm an Drogen an den Kunden X verkauft zu haben. Nach erheblichem Kampf gegen den falschen 31er, wurde der Angeklagte durch das Landgericht des Vorwurfs des Handeltreibens mit nicht geringen Mengen freigesprochen.

 

3 x Freispruch bei dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs und sexuellen Nötigung

Landgericht Essen / Schöffengericht Gladbeck / Schöffengericht Lüdenscheid

In 3 Verfahren in 2018 wurden Mandanten des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs an Kindern, des sexuellen Missbrauchs an Schutzbefohlen und der Vergewaltigung freigesprochen.

Ein Stiefvater soll seine Schutzbefohlene missbraucht haben. Nach einem sehr intensiven Prozess vor dem Landgericht Essen wurde dieser von den Vorwürfen freigesprochen. Freispruch gab es ebenfalls für einen Klienten, der eine befreundete Polizistin bei einer Übernachtung sexuell genötigt haben soll. Das Gericht in Lüdenscheid hatte Zweifel an den Schilderungen der Zeugin und sprach den Mann auf Antrag der Verteidigung hin, frei. In einem ähnlich gelagerten Fall, eine Übernachtung unter Arbeitskollegen, konnte das Schöffengericht auch nicht zu Überzeugung kommen, dass es sexuelle Übergriffe gab. Freispruch war die Folge.

 

Bewährungsstrafe für den Gynäkologen, der seine Patientinnen gefilmt haben soll

Landgericht Dortmund:

1 Jahr und 5 Monate zur Bewährung wegen sexuellen Missbrauchs als Arzt in 25 Fällen, wobei fünf Monate wegen einer eklatanten rechtsstaatswidrigen Verfahrensverzögerung bereits als vollstreckt gelten! Ein Berufsverbot ist nicht mehr angezeigt und wäre unverhältnismäßig“ So lautete – zusammen gefasst – das Urteil nach insgesamt 17 Verhandlungstagen, nach sieben Jahren Verfahrensdauer. Da ursprünglich mal mehrere 100 Fälle im Raum standen ein wirklich gutes Ergebnis. Insbesondere, weil das Gericht explizit im Urteil klargestellt hat, dass keinerlei fehlerhafte oder nicht den Regeln der ärztlichen Kunst entsprechende Behandlungen stattgefunden haben. Lediglich das „Fotografieren war rechtlich erheblich und moralisch verwerflich.“

 

25 Kilogramm Amphetamin und ein paar Kilo  Marihuana – Bewährung für die Brüder aus Kassel

Landgericht Kassel / unerlaubtes Handeltreiben mit nicht geringen Mengen an BtM

Die Brüder wurden angeklagt, als Heranwachsende im großen Stil Drogen verkauft zu haben. Glücklicherweise hatte die Staatsanwaltschaft Kassel und das Landgericht Kassel das Verfahren ein paar Jahre liegen lassen und so konnte – im Wege eines Deals – bereits an einem Vormittag durch Verteidiger Clemens Louis und Verteidigerin Heike Michaelis eine Bewährungsstrafe für die beiden Brüder ausgehandelt werden.

 

EK Kerze: Angeklagter Pfleger soll aus Habgier versucht haben, eine Ennepetalerin zu töten.

Landgericht Hagen: versuchter Mord

Angeklagt war der Mandant – aus Habgier – versucht zu haben, eine Frau zu töten in dem er ihr Mittel verabreichte um diese außer Gefecht zu setzen und mittels eine Kerze, die mit einem Stoff umwickelt war, einen Brand herbeizuführen. Laut Anklage wollte er sich hierdurch ihrer Bargeldbestände u.a. bemächtigen.

 

Schuss auf Fahrzeug in Essen – Kupferdreh: Freispruch für den Angeklagten

Amtsgericht in Essen – versuchte gefährliche Körperverletzung

Mit Freispruch endete eine Anklage gegen einen Mann aus Kupferdreh, der aus seiner Wohnung auf eine junge Dame, die in ihrem Auto gesessen hatte, geschossen haben soll. Das Projektil durschlug die Verkleidung des Autos. Ungeklärt blieb, ob der Rentner, bei dem Waffen im Zuge der Hausdurchsuchung sichergestellt wurden, der Schütze war.

 

Millionenfacher Tablettenschmuggel – Medikamente aus Litauen geschmuggelt

Landgericht Gießen: Verstoß gegen das AMG u. gewerbsmäßige Steuerhehlerei.

Eine Litauische Bande war angeklagt, verschreibungspflichte Medikamente nach Deutschland geschmuggelt zu haben um diese aus Deutschland heraus per Post zu versenden. Laut Anklage soll dem Fiskus hierdurch fast eine Viertel Millionen an Steuern verloren gegangen sein. Es handelte sich vorwiegend um Krebsmedikamente und Potenzpillen, die in Deutschland nicht zugelassen waren und somit ein Verstoß gegen das AMG angeklagt war.

 

Betrug mit Luxusvillen am Gardasee. 500.000 Euro Schaden?!

Landgericht Mannheim und Landgericht Berlin

Dem Angeklagten wurde zur Last gelegt, als Mitglied einer Bande Ferienvillen am Gardasee über das Internet angeboten zu haben. Das durch die Mieter überwiesene Geld wurde sodann in Bitcoins umgewandelt und in der Gruppierung aufgeteilt. Das Landgericht Mannheim verurteilte den Klienten lediglich zu einer Bewährungsstrafe, da dieser erheblich erkrankt und erstmalig in Haft war.  Das Landgericht Berlin, unter Einbeziehung des Urteils des Landgerichts Mannheim verurteilte den Mandanten zu 3 Jahren Haft. Die Staatsanwaltschaft in beiden Verfahren hatten jeweils langjährige Haftstrafen gefordert. Der Haftbefehl wurde aufgehoben und aufgrund des Gesundheitszustandes ist ungewiss, ob der niederländische Mandat jemals die Strafe verbüßen muss, da dieser kaum haftfähig sein wird.

 

Nach Zurückverweisung durch den BGH endlich Freispruch

Landgericht Essen: Versuchter Totschlag durch Unterlassen

Den Angeklagten (Vater und Sohn) wurde zur Last gelegt, die Ehefrau bzw. Mutter nicht ausreichend gepflegt zu haben bzw. ihr nicht die erforderliche Hilfe (Herbeirufen eines Rettungswagens) geboten zu haben. Aufgrund dessen war die Frau verstorben. Der Vater war dement und erkannte den lebensbedrohlichen Zustand seiner Frau nicht. Ein Gutachten erbrachte seine Schuldunfähigkeit und er wurde freigesprochen. Der Sohn wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Erst nach Revision durch unsere Kanzlei wurde das Urteil aufgehoben, die Sache neuverhandelt und der Sohn freigesprochen.

 

Aufhebung des Haftbefehls und Bewährungsstrafe

Landgericht Bochum: Unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln unter Verwendung von Waffen

Der Angeklagte betrieb einen Internetshop mit sogenannten „legal highs“. Bei der Wohnungsdurchsuchung konnten Substanzen, die dem NpSG unterliegen und Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sichergestellt werden. Darüber hinaus Waffen. Der Mandant kam in Untersuchungshaft und wurde im weiteren Verlauf wegen unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln unter Verwendung von Waffen angeklagt. Die gesetzliche Mindestfreiheitsstrafe beträgt hierfür 5 Jahre. Nach mehreren Hauptverhandlungstagen konnte durch eine strukturierte und engagierte Verteidigung der Vorwurf entkräftet werden. Am Ender verließ der Angeklagte mit einer Bewährungsstrafe den Gerichtssaal.

 

Geldstrafe für Beihilfe zum Drogenhandel

Landgericht Duisburg: Bandemmäßiger Handel mit BtM in nicht geringer Menge

Die Mandantin befand sich über 8 Monate in Untersuchungshaft und war laut Anklage Täterin und Mitglied einer Bande, die Betäubungsmittel in nicht geringer Menge handelte. Im Verlauf des Verfahrens, auf der Anklagebank saßen 6 Angeklagte, stellte sich die untergeordnete Rolle der Mandantin heraus. Im Ergebnis wurde sie für die Beihilfe am Drogenhandel ihre ehemaligen Lebensgefährten zu einer Geldstrafe verurteilt.

 

Gewerbsmäßiger Betrug durch 3 Brüder

Landgericht Bochum: Gemeinschaftlicher gewerbsmäßiger Betrug

Vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Bochum mussten sich drei Brüder verantworten, die durch gefälschte Überweisungsträger Zahlungen an sie veranlasst haben sollen. Ein Bruder wurde freigesprochen.

Brandstiftung an der Gesamtschule Essen – Saarn – Freispruch für den Angeklagten

Jugendschöffengericht Mühlheim: Brandstiftung

Angeklagt war der Mandant, ein Feuer auf dem Dach der Gesamtschule Essen – Saarn gelegt zu haben und damit für einen nicht unerheblichen Schaden gesorgt zu haben. Der Klient wurde durch einen Mittäter schwer belastet, der unter Druck der Verhandlung die gegen den bestreitenden Mandanten, diese revidierte. Der Mandant wurde rehabilitiert und freigesprochen in der Schule in Mülheim / Ruhr Feuer gelegt zu haben.

 

United Tribunes  Erpressung in Höhe von 30.000 Euro und Verstoß gegen das BtMG

Landgericht Münster: Erpressung und Handeltreiben mit nicht geringen Mengen

Den Angeklagten wurden zur Last gelegt, versucht zu haben, 30.000 Euro unter Anwendungen von Drohungen erpresst zu haben. Ein SEK nahm einen Teil der Angeklagten bei der Geldübergabe fest. Daneben wurde eine nicht geringe Menge an Betäubungsmitteln sichergestellt.

 

Erpressung im großen Stil am Niederrein: Freispruch für den Angeklagten

Landgericht Duisburg: Erpressung im besonders schweren Fall

Freispruch am Landgericht Duisburg. Der Mandant soll, zusammen mit weiteren Mittätern, dem Geschädigten in Wesel in eine Falle gelockt haben und unter Vorhalt einer Schusswaffe versucht zu haben, von diesem in der Folgezeit 50.000,00 Euro zu erpressen. Nach 4 Verhandlungstagen vor dem Landgericht Duisburg bestanden am Ende erhebliche Zweifel an der Täterschaft des Mandanten. Er wurde durch das Landgericht Duisburg freigesprochen, die weiteren Angeklagten verurteilt.

 

Junge Frau fährt Rentner unter Alkoholeinfluss in Hattingen tot. Bewährungsstrafe

Schöffengericht Hattingen / Landgericht Essen: fahrlässige Tötung und Trunkenheit im Straßenverkehr

Eine junge Studentin, in Depressionen verfallen, hatte – laut Anklage – morgens in nicht unerheblichen Maße Wein getrunken und überfuhr einen Rentner, der sich auf dem Weg zum Friedhof befand. Diese wurde – unterverteidigt durch ihren ehemaligen Rechtsbeistand, zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Nach Übernahme des Mandats machte die Mandantin eine Therapie und holte Abstinenznachweise ein und konnte somit – durch die Verteidigung von Kanzlei Louis und Michaelis – in der Berufungsverhandlung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt werden.

 

Vermeintlicher Räuber auf eine Spielhalle in Essen wird freigesprochen

Landgericht Essen: versuchter schwerer Raub

Freispruch am Landgericht Essen! Die Tat konnte dem Mandanten nicht nachgewiesen werden. Der Angeklagte soll gemeinsam mit einem bislang unbekannten Mittäter eine Spielhalle in der Kölner Straße in Essen – Frohnhausen überfallen haben. Er soll die Mitarbeiterin mit einem Hammer bedroht haben und verlangte Geld. Als die Mitarbeiterin dem nicht nachkam, soll der Angeklagte versucht haben, die Kasse auszuhebeln.“

Freispruch für den Angeklagten: Kokain in großen Mengen

Schöffengericht Gladbeck

Mandant wurde beschuldigt, beim Handeltreiben von 800 g Kokain Hilfe geleistet zu haben. Nach Vernehmung der Zeugen und etlichen Anträgen der Verteidigung nach 2 Verhandlungstagen: Freispruch statt Haft“

 

Schwere Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Missbrauchs von Schutzbefohlen münden in Bewährungsstrafe

Landgericht Mannheim: sexueller Missbrauch an Kindern und Schutzbefohlenen

Angeklagt war der nicht vorbestrafte Klient, schwere sexuelle Übergriffe zum Nachteil zweier Kinder, später Jugendlicher einer Familie, mit der er befreundet war und dieser unterstütze, begangen zu haben. Prognostisch wäre eine Freiheitsstrafe zwischen 4 – 5 Jahren hierbei herausgekommen. Durch einen hohen Täter – Opfer – Ausgleich konnte das Gericht die Strafe derart mildern, dass die Strafe ausnahmsweise noch zur Bewährung ausgesetzt werden konnte.

 

Raub in Hattingen – Mandant wurde statt Haft freigesprochen

Schöffengericht Hattingen: Raub

Die Presse berichtete: „Strafverteidiger Clemens Louis forderte am Ende seines ausführlichen Plädoyers Freispruch für seinen Mandanten. Es sei überhaupt nicht bewiesen, dass sein Mandant an der Tat beteiligt war, zumal es auch keine weiteren Beweismittel gab. „Eine ungefähre Erinnerung, Vermutung und nicht hundertprozentige Identifizierung reichen nicht aus, um einen Menschen für 30 Monate ins Gefängnis zu stecken“ sagte er zu dem Schöffengericht.“ Freispruch für den Angeklagten.

 

Mit Superkräften vor Gericht – Verteidigung von Calantha Wollny

Amtsgericht Neuss: gefährliche Körperverletzung

Angeklagte war die promintente Mandantin, die im Superman T – Shirt zur Verhandlung erschienen war, wegen gefährlicher Körperverletzung, weil diese einer Kontrahentin Reizgas aus nächster Nähe in die Augen gesprüht haben soll und damit eine nicht unerhebliche Verletzung verursacht zu haben. Medienrummel um die Großfamilie Wollny am Jugendschöffengericht in Neuss. Das Verfahren konnte glimpflich – ohne Jugendstrafe – beendet werden und die Wollnyfamilie war happy.

Essenerin verhungert: Vater und Sohn mit der Pflege überfordert? Freispruch!

Landgericht Essen: Totschlag durch Unterlassen u.a.

Ein tragischer Fall. Angeklagt waren Vater und Sohn, die ihre Mutter / Ehefrau vermeintlich haben verhungern lassen. Freigesprochen wurde der Ehemann, verteidigt durch Rechtsanwalt Clemens Louis, da dieser nachweislich an Demenz erkrankt war. Krankheitsbedingt konnte er den Zustand seiner Ehefrau nicht mehr einschätzen und entsprechend handeln. Das Landgericht Essen verurteilte den Sohn, verteidigt durch Rechtsanwältin Michaelis zunächst zu einer Haftstrafe. Auf Revision von Verteidigerin Michaelis wurde das Urteil durch den Bundesgerichtshof aufgehoben und der Sohn ebenfalls freigesprochen.

 

Bundesgerichtshof hebt Entscheidung des Landgerichts Marburg auf: Neuverhandlung

Landgericht Marburg: Schwerer sexueller Missbrauch an Kindern u.a.

Dem Angeklagten wurde zur Last gelegt, seine Tochter missbraucht zu haben, kinderpornographische Dateien besessen zu haben und exhibitionistische Handlungen zu Lasten von Familienmitgliedern begangen zu haben. Ein durch die Verteidigung erstrittenes aussagepsychologisches Gutachten der bekannten Gutachterin Prof. Dr. Nowara kam zu dem Ergebnis, dass die Angaben der Tochter nicht erlebnisbasiert sind und eine Autosuggestion nicht ausgeschlossen sei. Das Gericht in Marburg stellte sich über das Ergebnis des Gutachtens und verurteilte den Angeklagten. Der BGH hob das Urteil – auf Antrag der Verteidigung – auf.

 

Täglicher Drogenkonsum im Gefängnis –  Ausbruch aus dem Maßregelvollzug Brauel

Landgericht Stade:  Raub, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung

Mehre Angeklagte waren, wie in einem Actionfilm, aus dem Maßregelvollzug aus Brauel ausgebrochen, da diese die dortigen Zustände, als nicht mehr aushaltbar befanden. Nach Angaben der Angeklagten konnten diese sogar die Droge Spice dort konsumieren. Das Verfahren vor dem Landgericht Stade endete mit maßvollen Urteilen, nachdem die Angeklagten durch ein SEK – Team wieder eingefangen wurden und das Verfahren für einen Skandal im Justizministerium Niedersachen zur Folge hatte. Die Staatsanwaltschaft, die weit höhere Strafen beantragt hatte, legte Revision gegen das Urteil ein, aber nahm in der Folgezeit die Revision wieder zurück.

Als leitende Buchhalterin soll sie das Marienhospital in Bottrop innerhalb von 3 Jahren um fast 4 Millionen Euro erleichtert haben.

Landgericht Essen: Untreue in Millionenhöhe am Marienhospital

Fast spielerisch und äußerst trickreich umging die Angeklagte die Sicherungsvorkehrungen und das „Vier – Augen – Prinzip“ der Klinik um Überweisungen zu ihren Gunsten zu tätigen. Das Geld wurde u.a. an Freunde und Bekannte überwiesen. Neun Häuser und Wohnungen und diverse Autos wurden durch die Angeklagte und deren Mitangeklagten Ehemann in der Folgezeit erworben, bis der Schwindel aufflog.

 

400.000 kinderpornographische Schriften und Zugänglichmachen / Verbreitung von kinderpornographischen Schriften in mehr als 30 Fällen.

Schöffengericht Leipzig: Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie

Mit einer Bewährungsstrafe endete der Prozess gegen einen 42 – jährigen Leipziger nach einem ziemlich herausfordernden Prozess. Bis zu Hausdurchsuchung 2011 hatte er mehr als 400.000 kindepornographische und jugendpornographische Bilddateien und Videodateien aus dem Internet geladen und teilweile über eine Tauschbörse Dritten zugänglich gemacht.

 

Mord mit einem Betonmischer

Landgericht Münster: Mord

Der „Betonmischer – Mord aus Gronau“. Laut Anklage soll der „Betonmischermörder“ sein Opfer gezielt mit einem Betonmischer getötet haben.

 

Bluttat in Essen – Rentner niedergestochen

Landgericht Essen: Versuchter Totschlag

Dem Angeklagten wurde zur Last gelegt, einen Rentner in Essen – Kray mit einem Messer niedergestochen zu haben, nachdem es zuvor eine verbale Auseinandersetzung geben haben soll. Der Angeklagte wurde psychiatrisch begutachtet.

Erzieher und Sozialarbeiter Missbraucht Kinder?

Landgericht Essen

Freispruch für den Angeklagten. Dem angestellten Sozialarbeiter wurde vorgeworfen, in eine Betreuung in Spanien Kinder missbraucht zu haben. Die Verteidigung monierte erfolgreich, dass die angeklagten Taten bereits verjährt waren. Zudem überzeugte der Belastungszeuge nicht im Rahmen seiner Aussage an zwei Tagen vor dem Landgericht in Essen. Freispruch war die Konsequenz.

 

Schüler – Lehrer – Verhältnis – Missbrauch von Schutzbefohlenen?

Amtsgericht Arnsberg

Angeklagt war ein Lehrer, der ein Liebesverhältnis zu einer Schülerin unterhielt. Eine weitere Schülerin bezichtigte den Lehrer von ungewollten Übergriffen zu ihrem Nachteil. Diese Vorwürfe konnten im Rahmen des Ermittlungsverfahrens bereits entkräftet werden. Es verblieb bei den Vorwürfen, dass der Lehrer eine einvernehmliche sexuelle Beziehung zu seiner Schülerin unterhielt. Das weise Gericht stellte das Verfahren gegen Auflage ein. Heute ist das Paar verheiratet.

 

Missbrauch nach einem Besuch des Viewin Dortmund: Auf einer Party im Fußballvereinsheim Missbraucht?

Landgericht Dortmund: Missbrauch an Widerstandsunfähigkeit

Freispruch nachdem dem Mandanten und weiteren Angeklagten vorgeworfen wurde, das Opfer mit K.O. – Tropfen widerstandsunfähig gemacht und missbraucht zu haben. Der Missbrauch wurde gefilmt und in eine WhatsApp – Gruppe eingestellt. Freigesprochen wurde der Mandant, da nicht nachgewiesen werden konnte, ob er selbst die Widerstandsunfähigkeit der Geschädigten, aufgrund der eigenen Alkoholisierung, wahrnahm.

 

Schwere Vergewaltigung – Täter stieg durchs Fenster ein

Landgericht Bochum: Vergewaltigung

Verteidigung einer der schwersten Sexualverbrechen (Zitat: DerWesten)der vergangenen Jahre. Er sah Vergewaltigungsvideos und schritt zur Tat. Angeklagt war, dass der Mandant sich Vergewaltigungsvideos ansah und diese sodann seine Phantasien umsetzen wollte. Er soll sich ein wahrloses Opfer – eine Studentin – gesucht haben und nachts durch ein Fenster gestiegen sein und diese sodann vergewaltigt haben, so die Anklage vor dem Landgericht in Bochum. 13 Tage nach der Tat wurde der Angeklagte gefasst. Eine DNA – Abgleich (gewonnen aus einem früheren BtM – Verfahren, ebenfalls verteidigt durch unsere Kanzlei) mit Tatort – Spuren hatte ihn überführt.

 

Sexueller Missbrauch in der Starbranche

Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein: Sexueller Missbrauch an Kindern

Verfahren gegen einen namhaften Musikmanager der Branche wird eingestellt gegen Auflage, nachdem ihm ein Missbrauch an einem „Star und Sternchen“ aus der Produktion „The Winner is…“ zur Last gelegt wurde.

 

Hat ein Polizist seine Ehefrau vergewaltigt?

Landgericht Essen: Nebenklage bei einer Vergewaltigung

Polizist soll Ehefrau vergewaltigt haben. Hauptkommissar muss sich vor Gericht verantworten.

Freispruch für den Angeklagten bei einer Cannabisplantage von 500 Pflanzen / 6 Kilo

Landgericht Stade: unerlaubter Anbau von Cannabis und unerlaubter Besitz von BtM

Freispruch am Landgericht in Stade. Mehrere Pflanzzelte und rund 6 kg Marihuana wurden 2012 in Cuxhaven aufgefunden. Rund 500 Pflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien;
Insgesamt über 700 g THC. Der Mandant hatte keine Kenntnis von den Anbauaktivitäten in der von ihm vermieteten Liegenschaft und wurde, nach dem 2. Hauptverhandlungstag durch das Landgericht Stade freigesprochen. Der einsatzleitende Polizeibeamte sprach von der größten Cannabisplantage Niedersachsens 2012.“

 

Aus Liebe Wohnung in die Luft gesprengt.

Landgericht Münster: Brandstiftung im besonders schweren Fall

Dem Angeklagten wurde zur Last gelegt, die Wohnung der Lebensgefährtin, welche man zusammen bewohnte, in Brand gesteckt  zu haben. Hierbei verbrannte sich der Angeklagte seine Haut zu 50 %. 100.000  Sachschaden. Der Klient verschüttete Benzin und versuchte dieses zu entzünden, nachdem sich seine Freundin von ihm trennte. Durch die Verpuffung explodierte die Wohnung samt Klient. Eine sehr emotionale Verhandlung. Das Landgericht Münster verhängt eine Bewährungsstrafe trotz des Umstandes, dass ein solches Delikt in der Regel nicht unter 5 Jahren Freiheitsstrafe geahndet wird.   

 

Sexueller Missbrauch durch einen Babysitter in 15 Fällen

Landgericht Wuppertal: Sexueller Missbrauch an Kindern.

Angeklagt wurde der Klient, weil er eine Vielzahl von Kindern missbrauchte und den Missbrauch filmte. Die Eltern hatten dem Babysitter ihre Kinder in Obhut gegeben. Vor dem Landgericht Wuppertal gab es im Rahmen des Prozesses angekündigte Demonstrationen und der gut gefüllte Gerichtsaal musste vor und während des Prozesses zur Ruhe ermahnt werden. Der Bundesgerichtshof hob das erste Urteil des Landgerichts Wuppertal auf.

 

Ehe endet in Tragödie

Landgericht Dortmund: Versuchter Mord

Der Angeklagte hatte mit einem Messer mehrfach auf den Kopf und Schulterbereich seines Nebenbuhlers eingestochen. Eine Mischung aus Eifersucht, Wut und Enttäuschung über die gescheiterte Ehe hatte den Angeklagten zu dieser Tat veranlasst. Die Ehefrau des Angeklagten war bei dem Vorfall zugegen und alarmierte die Rettungskräfte.

 

Mietwagen gestohlen und weiterverkauft

Landgericht Essen: Bandenmäßiger Betrug, Unterschlagung und Urkundenfälschung

Der Angeklagte und seine Mittäter hatten im großen Stil Mietwagen unterschlagen, die Fahrzeugpapiere gefälscht und sodann über das Internet im gesamten Bundesgebiet veräußert.

Freispruch wegen räuberischer Erpressung von Mitgliedern / Unterstützer der „Bandidos“

Amtsgericht Wesel: räuberische Erpressung

4 Angeklagte und Freisprüche so lautete das Ergebnis nach der Beweisaufnahme am Schöffengericht in Wesel. Den Angeklagten, Supporter und Mitglieder des Motorradclubs „Bandidos“ wurde zur Last gelegt, unter anderem Geld eines säumigen Schuldners mittels Gewalt und Drohung eingetrieben zu haben. Das Gericht sprach die Angeklagten aber nach dem Zweifelsgrundsatz frei.

 

Hanfplantage in einer Schonung –  4 Schermbecker bauen eine Cannabisplantage im Wald in Hünxe an.

Jugendschöffengericht Wesel: unerlaubter Anbau / unerlaubter Besitz von BtM

Von 45 gezogenen Pflanzen waren 33 Cannabispflanzen erntereif. Rund 2,7 kg Marihuana wären die Ernte gewesen. Die Outdoorplantage wurde aber entdeckt. Der Förster fand die Drogenplantage. Die jungen Cannabisanbauer kamen mit einem blauen Auge davon und die Verteidigung konnte die Sache mit einer Verwarnung und einer kleinen Geldbuße aus der Welt schaffen.

 

278 Cannabispflanzen in einem Einfamilienhaus und Kiosk gefunden

Landgericht Bochum: unerlaubter Anbau / unerlaubter Besitz von BtM

Die Drogenanbauer waren angeklagt, 278 Marihuanapflanzen in Bochum angebaut zu haben, um Ernten im Kilobereich erzielen zu wollen. Nach einem LKA – Gutachten hätten man allein aus der derzeitigen Ernte 14.800 Joints rauchen können.

 

Missbrauchsprozess – Dorstener Sozialarbeiter wegen Vergewaltigung freigesprochen.

Landgericht Bochum: Vergewaltigung / Sexueller Missbrauch

Mit einem Freispruch endete der Prozess gegen einen Sozialarbeiter aus Dorsten, der angeklagt war, seine Tochter vergewaltigt und missbraucht zu haben. 7 Jahre Haft hatte die Staatsanwaltschaft nach einem tagelangen Ringen um die Wahrheit vor dem Landgericht Bochum gefordert. Das Gericht folgte dem Antrag der Verteidigung und hatte erhebliche Zweifel an den Angaben der Tochter des Angeklagten.

 

Oktoberfest Xanten – Räuber überfallen Geldboten und erbeuten ca. 90.000 Euro

Auswertige Strafkammer Kleve Landgericht Moers: schwerer Raub

Angeklagte wie aus einem Actionfilm: 90.000 Euro von einem Geldboten mit Einsatz eines Elektroschockers erbeutet. Der Geldkurier hatte Einnahmen des Oktoberfestes weggebracht und wurde von den Angeklagten überfallen.

 

Angeklagter soll 5 Kilogramm Amphetamin „abgezogen“ haben.

Landgericht Köln: Raub mit Waffen / Verstoß  gegen das BtMG

6 Jahre Haft forderte die Staatsanwaltschaft für einen Raub mit Waffen an 5 Kilogramm Amphetamin, welche der Angeklagte in Auftrag gegeben haben soll. Nach einer hoch streitigen Verhandlung folgte das Landgericht der Verteidigung und blieb weit unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Den Aachner Dealer „abzuziehen“ sei von vornherein abgesprochen, so das Landgericht, aber nicht der Einsatz von Waffen (Messer / Gaspistole).

 

Angeklagter soll als Mitglied einer Bande in rund 100 Fällen an Wohnungseinbrüchen im Kreis Recklinghausen beteiligt gewesen sein

Landgericht Bochum: Bandenmäßiger Wohungseinbruchdiebstahl

In dem Strafverfahren mussten sich 6 junge Männer aus Recklinghausen für rund 100 Wohnungseinbruchsdiebstähle verantworten. Nach mehreren Hauptverhandlungstagen wurde der Vorsitzende Richter, auf Antrag der Verteidigung, erfolgreich als befangen abgelehnt. Der Prozess platzte und musste neu verhandelt werden. Nach erfolgreicher Revision der Verteidigung musste abermals neu verhandelt werden.

 

Die Angeklagten sollen beauftragt worden sein, eine Soccerhalleim Münsterland in Brand zu setzen

Landgericht Münster: Gemeinschaftliche Brandstiftung

Die beiden jugendlichen bzw. heranwachsenden Brüder wurden vom Betreiber der Soccerhalle beauftragt, die Halle in Brand zu setzten. Im Ergebnis brannte die Halle bis auf die Grundmauern vollständig ab. Die Brüder, die sich im Verfahren vor dem Landgericht Münster geständig zur Sache einließen, erhielten Bewährungsstrafen. Der Betreiber der Halle, der die beiden Brüder zu dieser Tat angestiftet hatte, wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.

 

Cannabisplantage in stillgelegter „Schlecker-Filiale“

Landgericht Essen: Bandenmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

Die drei Angeklagten hatten in einer früheren Drogeriefiliale einer Cannabisplantage errichtet und betrieben. Das Gericht erkannte auf einen minder schweren Fall für das angeklagte Trio.

Folgt in Kürze.

Umsatzsteuerkarussell – Prozess um 30 Millionen Euro Steuerhinterziehung

Landgericht Wuppertal: Steuerhinterziehung

Elf Angeklagte, 22 Verteidiger und 600 Aktenordner im Mamut – Prozess, der unter verschärften Sicherungsvorkehrungen vor der Wirtschaftsstrafkammer in Münster stattfand. Rechtsanwältin Heike Michaelis und Rechtsanwalt Clemens Louis verteidigten im Doppelpack. Nach einer monatelangen Beweisaufnahme wurde der Haftbefehl gegen den Mandanten aufgehoben und zu einer moderaten Freiheitsstrafe verurteilt.

 

65 Millionen Bilder und 65.000 Videos: Eine strafrechtliche Karriere vom Konsum von Kinderpornographie, bis hin zur Vergewaltigung.

Landgericht Essen: Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie / Vergewaltigung

2007, nur 2 Jahre nach der Gründung unserer Kanzlei, hatten wir wegen Besitzes kinderpornographischer Schriften einen moderaten Strafbefehl für den Mandanten erzielt. 2010 fanden wir uns vor dem Landgericht in Essen wieder mit dem Vorwurf an den Mandanten, er habe über „Knuddels“ Kinder missbraucht. Auch hier hatte das Landgericht in Essen ein einsehen und hatte den Mann aus Hattingen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, trotz dem Antrag der Staatsanwaltschaft, den Mann in Haft zu nehmen. Leider wurde die „letzte Chance“, die ihm das Landgericht Essen gab, damit quittiert, dass dieser in der Folgezeit ein Kind vergewaltigte. Das Geständnis brachte ihm eine lange Haftstrafe ein, aber bewahrte ihn vor der drohenden Sicherungsverwahrung. Die Durchsuchung seiner Wohnung brachte Millionen von Dateien zum Vorschein, die jedoch auch durch die Polizei / LKA nicht entschlüsselt werden konnten. Es mag hier dahingestellt bleiben, welchen Inhalt diese hatten.

 

Webcam – Hacker: Kinderzimmer heimlich mit der Webcam ausgespäht. Ein Prozess, der bundesweites und internationales Aufsehen erregte

Schöffengericht Düren: Ausspähen von Daten

Die Telefone unsere Kanzlei standen nicht mehr still, Presseanfragen aus dem Ausland. Unser Klient soll sich mit Hilfe eines Programms Zugang zu Computern von Kindern verschafft haben und sie mit ihrer eigenen Webcam beobachtet haben. Ein hohes Medienaufgebot bei Prozessbeginn, Jahresrückblick bei Stern – TV und eine Verfolgung von Verteidiger und Mandant, die den Hinterausgang des Gerichts nach Prozessende nutzen durften. https://www.youtube.com/watch?v=H-ArmRCyoTsDer Mandant wurde durch das Schöffengericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und verließ als freier Mann den Gerichtsaal. Die Zahl der Opfer blieb unbekannt und wurde teilweise mit 150 beziffert. Bei dem Programm handelte es sich um eine sog. „Schadsoftware“ bzw. Trojaner. Unsere Kanzlei ist spezialisiert auf Cybercrime und konnte somit unseren Mandanten nicht nur in strafrechtlicher Hinsicht gut beraten. Die Staatsanwaltschaft Aachen legte keine Rechtsmittel gegen das Urteil ein.

 

Schwere Brandstiftung am Internat – Gymnasium in Langeoog: Schaden 2,5 Millionen Euro entstand am ehemaligen Nordsee – Gymnasium

Schöffengericht Wittmund: schwere Brandstiftung

10.000 Euro Belohnung wurde durch die Versicherung ausgelobt, für die beiden Klienten, die Heike Michaelis und Clemens Louis am Amtsgericht in Wittmund vertraten, die das Internat in Langeoog in ein Flammeninferno versetzten. Noch heute kursieren Videos von diesem spektakulären Brand, der durch die heranwachsenden Mandanten lediglich aus einer Launeund ohne sich über die Konsequenzen Gedanken gemacht zu haben, hervorgerufen wurde. Zum Verhandlungstermin waren viele Insulaner angereist, die eher befremdlich auf uns Verteidiger aus dem Ruhrgebiet und die Jugendstrafen, die zur Bewährung ausgesetzt wurden, reagierten.

Anleger um 300.000 Euro geprellt

Landgericht Essen: Betrug

Die goldenen Zeiten von hohen Zinsen sind vorbei. Nicht bei der Angeklagten, die 25 % Zinsen im Rahmen von Darlehensverträgen ihren Kunden per Telefon versprochen hat. Dicke Gewinne blieben aus und so buchte sie vor dem Landgericht Essen – Wirtschaftsstrafkammer – ein Verfahren. Gegenstand der Anklage: Im Zeitraum von 2005 bis 2007 sollen 11 Anleger in 23 Fällen um 300.000 Euro betrogen worden sein. Ein Fall für die Wirtschaftsstrafkammer in Essen.

 

Steuerhinterziehung im Baugewerbe: 14 Millionen Euro Schaden und 16 Angeklagte

Landgericht Münster

Rechtsanwältin Heike Michaelis, die den Hauptangeklagten verteidigte, vor der Wirtschaftsstrafkammer in Münster mit dem Vorwurf, dass sich im Münsterland „Strohmanngesellschaften“ niedergelassen haben, die im großen Stil Gerüstbauwerke im Rheinland und nördlichen Ruhrgebiet „schwarz“ erstellten. Scheinunternehmen und Schattenunternehmen dominierten den Vorwurf. Ein sehr intensiver Prozess vor dem Landgericht in Münster.

 

Bandenmäßiges Handeltreiben mit BtM (3 Kilo Kokain) und Förderung der Prostitution

Landgericht Krefeld

6 Männer angeklagt vor dem Landgericht in Krefeld, das Rotlichtmilieu mit Kokain versorgt zu haben. Krefelder Puffs sollen mit Kokain durch die Bande versorgt worden sein, so die Anklage. Großteile des Kokains soll an Saunaclubs und Prostituierte gegangen sein. Über Holland soll das Kokain eingeschmuggelt, in Depotwohnungen portioniert und sodann im Rotlicht von Krefeld verkauft worden sein. Schutzgeld von 23.500,00 Euro sind Gegenstand der Vorwürfe. Rechtsanwalt Clemens Louis vertrat den Kurier des Kokains aus den Niederlanden in diesem spektakulären Prozess vor der Strafkammer in Krefeld.

 

In 16 Monaten 15 Kilo Amphetamin und Tausende von Ecstasy – Tabletten verkauft

Landgericht Düsseldorf

2009 hatten unsere Mandanten das Bundesgebiet per Post mit Drogen beliefert. Der Verkauf erfolgte über das Internet. Auch ein Peilsender am Fahrzeug machte sie nicht stutzig. In einschlägigen Internet – Foren wurden die Drogen angeboten und sodann – luftdicht verpackt – an die Käufer in Deutschland verpackt und versandt. Die jungen Männer, verteidigt durch Verteidiger Clemens Louis und Verteidigerin Heike Michaelis wurden nach dem Prozess auf freien Fuß gesetzt und haben ihre Haftstrafe im offenen Vollzug verbüßen dürfen. Ein besonders wertvoller Erfolg, da diese sodann an der Fernuni in Hagen ihr Studium bestreiten konnten. Sie waren nicht nur emsig im BtM – Handel, sondern auch fleißige Studenten.

 

Der Exhibitionist von Erlangen: Ein Zahnmedizinstudent hält die Polizei zum Narren

Zwischen 2007 und 2008 stieg der Student in Bayern immer wieder in Linienbusse ein und zeigte seinen Penis minderjährigen Kindern. Er stieg aber wieder an der nächsten Haltestelle aus. Verteidiger Clemens Louis, der dem sehr eloquenten Studenten eine „Übersprungshandlung“ zusprach, erwirkte, dass bei dem jungen Mann seine Träume nicht zerplatzen. Nach einer regelrechten Jagd auf den Angeklagten in dem beschaulichen Erlangen, hatte sich der Mandant den Fahndern „ergeben“ und eine Therapie absolviert.

 

Betrug mit falschen Rezepten durch Arzt in Höhe von 73.000 Euro endet mit Geldstrafe unter Strafvorbehalte

Amtsgericht Dorsten: Betrug

Mit einer Geldstrafe auf Bewährung kam ein durch uns verteidigter Mediziner davon, der die Krankenversicherung im großen Stil betrogen hatte. Im Strafverfahren konnte eine Vorstrafe verhindert werden. Auch vor der Ärztekammer, in der wir ihn ebenfalls vertraten, kam er glimpflich davon.

 

Holländer bekommt für die Einfuhr von 5 Kilogramm Marihuana Bewährung

Amtsgericht Kerpen: unerlaubte Einfuhr von BtM

Am Rasthof Frechen – Süd wurde der Niederländer von zwei Fahrzeugen des Zolls in die Zange genommen. Die Drogenfahnder stellten 5 Kilo Marihuana bei dem Drogenkurier fest. Durch eine gute Verteidigung, aber auch den Lebensumständen des Mandanten, die in der Hauptverhandlung vor dem Schöffengericht in Kerpen vorgetragen werden konnten, war das Gericht äußerst milde gestimmt und verurteilte den die Drogenfahrt mit fünf Kilo Drogen, lediglich zu einer Bewährungsstrafe. Der Niederländer trat überglücklich seine Rückreise als freier Mann in sein Heimatland an.

 

Bewährung statt langer Haftstrafe: Mann aus Betzdorf gesteht Kindesmissbrauch und behält seine Freiheit.

Amtsgericht Betzdorf: sexueller Missbrauch an Kindern

In letzter Sekunde zog ein Mandant vor dem Schöffengericht in Betzdorf die Reißleine und ersparte damit seiner Tochter eine langwierige und quälende Befragung durch Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung. 2 Jahre auf Bewährung erhielt er, nachdem die Verteidigung die Vorwürfe für den Mandanten nach einer Verhandlungspause einräumte. Das Gericht hatte durchblicken lassen, dass es ggf. Beweisschwierigkeiten gäbe und somit bereit sei, sich auf eine Verständigung im Strafprozess einzulassen. Die Verteidigung hatte bereits im Ermittlungsverfahren, aber auch in der Vorbereitung zur Gerichtsverhandlung, harte Geschütze aufgefahren.

 

Revision im Aschenputtel – Prozess

Landgericht Saarbrücken

3 Jahre und 3 Monate verhängte das Landgericht Saarbrücken gegen die „böse“ Stiefmutter wegen Misshandlung der Stieftochter. Die leibliche Tochter sei wir eine „Prinzessin“ behandelt worden, hieß es in den Urteilsgründen. In den Jahren 1998 bis 2006 soll die Stiefmutter, laut Anklage, ihre Steiftochter roh misshandelt und gequält haben. So soll die Mutter die Stieftochter in ein Brennesselfass gesteckt haben, mit Dachlatten, Gürteln, Kochlöffeln und Besenstilen geschlagen haben. Die Stieftochter musste diese bezahlen, wenn sie kaputt gingen durch die Schläge. Der Prozess, der bundesweite Schlagzeilen nach sich zog, wurde uns angetragen, dass dieser durch den Bundesgerichtshof im Wege der Revision überprüft wird.

 

Mildes Urteil wegen schweren Misshandlungen eines Stiefvaters an der Stieftochter

Amtsgericht Bochum: gefährliche Körperverletzung

Mit einer Geldstrafe unter Vorbehalt, also einer Geldstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, konnte das Verfahren vor dem Schöffengericht eines durch uns verteidigten Mandanten beendet werden. Er soll seine Stieftochter gewürgt und ihren Kopf mehrfach gegen eine Tischkannte geschlagen haben. Den Kopf drückte er rund eine Minute gegen den Tisch. Es wurde auch von Schlägen gegen den Kopf und anderen Verletzungen berichtet. Ihr soll ein Messer vorgehalten worden sein mit der Aussicht, ihr einen Finger abzuschneiden. Die Presse berichtete, dass „der Verteidiger den Gerichtssaal mit einer Charmeoffensive“ betrat. Im Ergebnis hatte Kanzlei Louis und Michaelis nicht nur Charme im Prozess walten lassen, sondern die Parteien bereits im Ermittlungsverfahre wieder versöhnt, nämlich einen Täter – Opfer – Ausgleich hergestellt. Gute Ergebnisse sind Arbeitserfolge. Trotzdem ein sehr charmantes Ergebnis bei den Vorwürfen.

11 Angeklagte sollen marode Eigentumswohnungen verkauft haben

Landgericht Essen: Wirtschaftsstrafprozess

Drei Stuhlreihen füllen die Angeklagten, denen Immobilienbetrug im großen Stil vorgeworfen wird. Sie sollen im Zeitraum von 2000 bis 2002, so die 48 Seiten starke Anklageschrift, mit Eigentumswohnungen und faulen Firmenanteilen Leute um ihr Geld gebracht haben. Es geht u.a. um 64 Eigentumswohnungen, die für ca. 5 Millionen Euro verkauft wurden.

 

Mord aus Habgier an Rentnerin

Landgericht Duisburg: Schwurgericht

70.000 Euro aus einem Schließfach fehlten und der Angeklagte hatte bei seiner Festnahme 30.000 Euro, Schmuck und die Scheckkarte des Opfers bei sich. Diese erdrückende Beweislage der zuvor getöteten Rentnerin wurde dem Angeklagten vor dem Schurgericht in Duisburg zum Verhängnis. Das Opfer wurde von hinten mit mehreren Messerstichen getroffen und in der Folge stranguliert.

 

Tankstelle in Essen – Holsterhausen ausgeraubt

Landgericht Essen: schwerer Raub

3 junge Männer aus Rhade überfielen aus Geldnot eine Tankstelle in Essen. Mit Sturmhaube und Soft – Air – Pistolen wurde diese nunmehr ausgeraubt. Nachdem einer der Täter die Tankstelle ausgekundschaftet hatte, überfielen die beiden weiteren Täter die Tankstelle. Trotz des professionellen Vorgehens wurden die Täter durch das Amtsgericht in Essen zu moderaten Strafen verurteilt.

 

24-facher sexueller Missbrauch an Enkelin

Schöffengericht Wesel

Über 2 Jahre ging der sexuelle Missbrauch eines 76-jährigen aus Wesel an seiner Enkelin. Der Bundesbahnbeamte musste sich hierfür vor dem Schöffengericht in Wesel verantworten. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Hierbei reflektierte selbst das Gericht, dass die Strafe eigentlich zu gering ausgefallen sei. In Anbetracht der Beweislage und um dem Opfer die Aussage zu ersparen, wurde hier jedoch eine Verfahrensabsprache zwischen Verteidigung, Staatsanwaltschaft und dem Gericht herbeigeführt.

Marihuanaplantage in Gelsenkirchen ausgehoben

Schöffengericht Gelsenkirchen: Verstoß gegen das BtMG

Die Cannabisplantage, die in Gelsenkirchen – Ückendorf ausgehoben wurde, umfasste 20 in voller Blüte stehende Cannabispflanzen und weitere 60 Cannabis – Setzlinge. Daneben wurden ca. 150 g Marihuana und Haschisch bei der Hausdurchsuchung durch das Rauschgiftdezernat sichergestellt. Die beiden Cannabisanbauer mussten nicht in Untersuchungshaft und wurden, anstatt wegen Handeltreibens mit BtM, später lediglich wegen des unerlaubten Besitzes von BtM durch das Amtsgericht in Gelsenkirchen verurteilt.

 

Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie

Schöffengericht Bochum

Ein Wattenscheider hatte die Justiz auf diesem Gebiet herausgefordert. Immerhin war dies die vierte Verurteilung wegen Besitz und Verbreitung von Kinderpornos binnen weniger Wochen. Tausende Bilder, Nutzung von einer Tauschbörse und die dritte Durchsuchung während des laufenden Verfahrens. Er war in der Zwischenzeit, trotz der vielen Hausdurchsuchungen auf freiem Fuß geblieben. Der Mann aus Bochum gelobte Besserung, war geständig und begab sich in eine Sexualtherapie.

 

Keine Haftstrafe trotz Abgabe von BtM an Minderjährige

Schöffengericht Siegen: Verstoß gegen das BtMG

„Die Vergangenheit meines Mandanten ist ein „Hammer“ und muss bei dessen Drogenproblematik nachhaltig berücksichtigt werden“. Mit diesen Worten im Plädoyer, welche sodann im Detail die Drogenproblematik des Angeklagten, seinen eigene sexuellen Missbrauch, aber auch sein damit einhergehende Drogenproblematik aufschlüsselte, ersparte dem Angeklagten Haft. Der Angeklagte hatte Marihuana und Amphetamin erworben und Drogen auch an Minderjährige abgegeben, ein Verbrechen, das üblicherweise nicht unter einem Jahr Freiheitsstrafe geahndet wird.

 

2 x den gleichen Sexshop überfallen

Landgericht Essen: schwerer Raub

Ein „höflicher“ Räuber, der es nicht versäumte, der verängstigten Angestellten des Sexshops in Essen bei dem Überfall mitzuteilen, dass sie gut rieche und das Messer „lediglich“ auf die Theke legte. Ihm war auch daran gelegen, nicht schwarz vom Tatort nach Hause zu fahren und bat aus diesem Grunde auch, dass man ihm das Kleingeld aus der Kasse einpacken möge. Er wurde durch eine Phantombildzeichnung, die veröffentlicht wurde, wiedererkannt und gab das „charmante“ Geständnis vor dem Landgericht in Essen ab.

 

Schwere Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Dorsten – Wulfen

Landgericht Essen

Über eine Drehleiter wurden die Mitbewohner aus einem Mehrparteienhaus in Dorsten vor einem Brand, der im Keller gelegt worden war, gerettet. In der Gegend hatte es bereits häufiger gebrannt. Der Verdacht gegen die Angeklagte erhärtete sich, da diese selbst schwere Brandverletzungen erlitten hatte. Es wurde – laut des Brandsachverständigengutachtens – an sieben Stellen im Keller Feuer gelegt.