Der Mandant war durch das Landgericht Paderborn wegen unerlaubten gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Dopingmitteln in 9 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten verurteilt worden.

Die hiergegen gerichtete Revision von Rechtsanwältin Heike Michaelis hatte Erfolg. Der Bundesgerichtshof hat mit Beschluss vom 14.02.2019 das Urteil des Landgericht Paderborn aufgehoben und zur Neuverhandlung zurückverwiesen.

Das Landgericht wird sich nunmehr mit der Frage beschäftigen müssen, wann das Tatbestandsmerkmal des „Handeltreibens“ im Sinne des § 4 Abs. 1 Nr. 1, § 2 Abs. 1 Nr. 2 AntidopG erfüllt ist und ob vorliegend eine mögliche rechtliche Bewertungseinheit vorliegt.